Ich habe heute von meiner lieben Mitarbeiterin Michi ein kleines Kärtchen erhalten, worauf geschrieben steht: “Erstes Wiener Taschentheater – eingerichtet für den Alltag von Philipp Mosetter”. Michi erzählte mir, dass sie dieses Kärtchen in einer öffentlichen Toilettenanlage für mich gepflückt hat, weil es in diesem Theaterstück doch um Katzen geht! Wie lieb von ihr… Lies selbst, das Stück ist gar nicht so lang… und mich hat es erheitert…
Katzen weinen nicht.
Hauptdarsteller: Sie!
Später kommt auch noch der Nachbar hinzu.
Ort: In einer gutbürgerlichen Wohngegend.
Zeit: Bei schönem Wetter.
Anmerkung (1): Vorliegendes Stück ist insbesondere auch für den Physikunterricht an höheren Schulen geeignet.
Sie stehen an einem Gartenzaun und schauen einfach nur in des Nachbars Baum. So lange, wie es nötig ist. Nach einer Weile kommt dann der Nachbar hinzu.
Der Nachbar: Was machen Sie da?
Sie: Ich unterhalte mich mit Ihrer Katze.
Der Nachbar: Ich habe keine Katze.
Sie: Noch nie etwas von “Schrödingers Kätzchen” gehört?
Der Nachbar: Ich heiße nicht Schrödinger.
Sie: (aufgebracht) Ich heiße auch nicht “Kätzchen”! Was soll diese unqualifizierte Antwort!?
Anmerkung (2): Wir wissen, dass die Katze da ist, wenn wir sie sehen. Aber wissen wir auch, ob wir da sind, wenn wir die Katze nicht sehen???
P.S.: Hat meiner Meinung nach eher etwas mit Metaphysik zu tun 
P.P.S.: Mehr über Schrödingers Katze kannst du hier nachlesen!
P.P.P.S.: Die Katze wird übrigens von meiner Katze Luna gespielt. Hier schlicht und einfach “Katze”. Was? Eine Katze spielt eigentlich gar nicht mit? Wie war das nochmal…
