TRINERGY Lebensfreude-Blog von Elisabeth Ornauer

22. Juli 2008

Warte, ohne zu hoffen

Gespeichert unter: Herz, Leben, grübel, so schön — Elisabeth @ 05:29
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Ich sprach zu meiner Seele, sei still und warte, ohne zu hoffen,
Denn Hoffen wäre auf Falsches gerichtet; warte ohne zu lieben,
Denn Liebe wäre auf Falsches gerichtet; da ist noch der Glaube,
Doch Glaube, Liebe und Hoffen sind alle im Warten,
Warte ohne zu denken, denn zum Denken bist du nicht reif,
Dann wird das Dunkel das Licht sein und die Stille der Tanz.

T.S. Eliot, aus “Vier Quartette”

Und weil die englischsprachige Original-Version so wunderschön ist – hier nochmal :-)
Lass jedes Wort auf deiner Zunge zergehen und nimm es ganz tief in dein Innerstes, in dein Herz auf:
Wait without hope…
Das beruhigt das Herz ungemein und sogleich… es entspannt und der Atem wird gleichmäßig und ruhig…

I said to my soul, be still, and wait without hope
For hope would be hope for the wrong thing; wait without love,
For love would be love of the wrong thing; there is yet faith
But the faith and the love and the hope are all in the waiting.
Wait without thought, for you are not ready for thought;
So the darkness shall be the light, and the stillness the dancing.
T.S. Eliot

Dabei hab ich nun auch ein bißchen an Andrea gedacht, die letzte Woche auf seinem Konzert war und darüber berichtet hat - ich geb´s ja zu… ;-)

7 Kommentare »

  1. Liebe Elisabeth, wo soll ich anfange, ALSO als ich das Zitat über den Glauben heute gepostet hab, hatte ich noch nicht Deine wunderbaren Worte gelesen…Unglaublich diese Themenübereinstimmung am selben Tag!

    Und während ich von Blog zu Blog surfte, hab ich mir überlegt, ob ich genau dieses Lied von Lenny als Klingelton runterladen soll…Das ist ja wohl ein Zeichen…:-)

    Zu Deinen Worten: “warten ohne hoffen”, das ist die Kunst, denn im Hoffen liegt auch Angst… dazu hab ich auch mal was geschrieben: http://andrea2007.wordpress.com/2007/11/04/sonntagsgesdanken/

    Ich “muss” die Worte immer wieder lesen, sie berühren mich sehr…DANKE, Du Liebe.

    Kommentar von andrea2007 — 22. Juli 2008 @ 06:47

  2. Liebste Andrea,
    ich werde gleich bei dir reinlesen :-)
    Es gibt keine Zufälle, nicht wahr? Ich finde das so schön, dass ich nun dasitze und vor mich hinlächle, von einem Ohr zum anderen :-) Es erfüllt mich mit einer unglaublichen Freude – eine ganz besonders herz-liche Umarmung von Elisabeth

    Kommentar von Elisabeth — 22. Juli 2008 @ 07:01

  3. Liebe Elisabeth, GENAU SO sitze ich auch so oft vorm Bildschirm…:-)lächelnde Grüsse

    Kommentar von andrea2007 — 22. Juli 2008 @ 07:09

  4. Du Liebe – wie Wolff Horbach in seinem GlücksNetzBlog schreibt: Bloggen kann tatsächlich glücklich machen :-)

    http://blog.gluecksnetz.de/2008/06/23/bloggen-kann-glucklich-machen/

    Herz-lich und GLÜCK-lich Elisabeth @–>–

    Kommentar von Elisabeth — 22. Juli 2008 @ 07:16

  5. Ich habe einmal gelesen: “Das Leiden endet dort, wenn man alles, auf das man hofft, aufgegeben hat.”
    Daran erinnern mich die Zeilen von Lenny Kravitz.

    Liebe Grüße,
    Astraryllis.

    Kommentar von Astraryllis — 22. Juli 2008 @ 21:02

  6. Liebe Astraryllis,
    ui, jetzt hab ich Verwirrung gestiftet mit dem Foto ;-) Die Zeilen sind von T.S. Eliot, Lyriker, Dramatiker und Literaturnobelpreisträger (1948).
    Was du schreibst ist sehr schön. Wobei es hier wieder zu unterscheiden gilt zwischen Hoffen und Glauben. Aber hier geht es ja ums Hoffen, deswegen machen deine Worte auch Sinn :-)

    Herz-lichst Elisabeth

    Kommentar von Elisabeth — 23. Juli 2008 @ 04:54

  7. [...] me about it“ von Joss Stone und dann hab ich  - nach einigem Überlegen und mit Hilfe von ElisabethJ – auf „I’ll be waiting“ von Lenny geändert: You are the only one I´ve ever known That [...]

    Pingback von Klingeltöne « Leben und Lieben in St. Moritz — 27. Juli 2008 @ 06:21


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